Abstimmung über Vereinsfusion geplatzt
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Greifswald Abstimmung über Vereinsfusion geplatzt

Die Mitgliederversammlung des Greifswalder SV 04 sollte am Donnerstag über die Fusion mit dem FC Pommern befinden. Doch das Treffen wurde abgebrochen.

FC-Pommern-Vize Klaus Schilling (v.l.), Vereinspräsident Gerold Jürgens und GSV-Präsident Michael Lüdeke (r.) hatten sich schon vor Monaten auf die Zusammenarbeit geeinigt.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Die Mitgliederversammlung des Fußballvereins Greifswalder SV 04 sollte am Donnerstagabend eigentlich über die geplante Fusion mit dem Stadtrivalen FC Pommern Greifswald abstimmen. Doch während der Sitzung stellten zwei Mitglieder fest, dass der Vorstand nicht satzungsgemäß zu dem Treffen eingeladen hatte. Die Sitzung wurde daraufhin abgebrochen.

„Wir haben im Dezember erst ein offizielles Schreiben an die Mitglieder verteilt und die Einladung dann im Greifswalder Stadtblatt veröffentlichen lassen“, erklärt Michael Lüdeke. Doch die Publikation im Stadtblatt habe anders ausgesehen als das Schreiben, sagt der GSV-Präsident ohne auf Details einzugehen. Unterm Strich würde die Einladung dadurch der Satzung nicht mehr entsprechen. Der GSV will nun im Februar einen neuen Anlauf nehmen.

Beim FC Pommern hingegen zeigt man sich von dieser Entwicklung unbeeindruckt. „Wir werden am Freitag wie geplant unsere Sitzung abhalten und über die Fusion abstimmen“, sagt FCP-Vize Klaus Schilling. Die Einladung der Pommern dazu erging auf jeden Fall satzungsgemäß.

 



Kai Lachmann

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