Ein Toter und Sturmschäden in MV, Berlin und Hamburg
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Wismar/Rostock/Hamburg Ein Toter und Sturmschäden in MV, Berlin und Hamburg

Nach den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Woche fegt ein heftiger Sturm über den Nordosten. Ein Mensch stirbt, die Feuerwehr rückt zu hunderten Einsätzen aus.

Feuerwehreinsatz in Mönkebude bei Ueckermünde: Eine Tanne ist auf einen Bungalow gekracht. In ganz MV gab es am Sonnabend ähnliche Fälle.

Quelle: Christopher Niemann

Wismar/Rostock/Hamburg. Bei einem schweren Sturm ist am Samstag ein Autofahrer in Brandenburg tödlich verletzt worden. Ein Baum sei in der Ortschaft Zäckericker Loose an der polnischen Grenze auf das Auto gestürzt, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Aus Brandenburg und anderen Teilen Deutschlands wurden etliche Sturmschäden gemeldet. Es habe Böen mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gegeben, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Nach den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Woche fegt ein heftiger Sturm über den Nordosten. Ein Mensch stirbt, die Feuerwehr rückt zu hunderten Einsätzen aus.

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In Mecklenburg-Vorpommern hatte die Rostocker Polizei bereits am Sonnabendvormittag vor Gefahren durch starken Wind gewarnt. Laut einer Mitteilung gingen beim Notruf zahlreiche Hinweisen zu Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume, umgeknickte Telefonmasten, umherfliegende Bauzäune und Beschilderungen ein. In MV kam es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen, es gab jedoch keine Verletzten. Über die Höhe der Sturmschäden im Land ist noch nichts bekannt.

Schild zerstört Pkw-Scheibe

In Kritzmow (Landkreis Rostock) hat ein Baustellenschild die Frontscheibe eines Pkw zerstört. Im Rostocker Stadtteil Groß Klein hat ein Fahnenmast dem Wind nicht standgehalten.

Tanne kracht auf Bungalow

In Mönkebude bei Ueckermünde am Stettiner Haff krachte eine Tanne auf einen Bungalow. Die Freiwillige Feuerwehr Mönkebude rückte mit mehreren Kameraden an, um den Baum abzutragen. Am Dach des Gebäudes entstanden Schäden, die Höhe kann noch nicht beziffert werden.

Knapp 100 Feuerwehreinsätze in Hamburg

In Hamburg und im Landkreis Pinneberg verursachte das Sturmtief 100 Feuerwehreinsätze. Dachteile lösten sich, Bäume stürzten um, Bauzäune und Reklameschilder wurden umgeweht.

Berlin: 300 Einsätze in drei Stunden

In Berlin rückte die Feuerwehr am Nachmittag innerhalb von drei Stunden rund 300 Mal aus, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzte gab es nicht. Die Einsatzkräfte mussten vor allem umgestürzte Bäume und abgerissene Zweige von den Straßen räumen, Baustellen sichern und lose Bauteile bergen. Die S-Bahn Berlin unterbrach wegen Sturmschäden vorübergehend einige Linien.

Potsdam: Frauen von Werbeschild verletzt

In Brandenburgs Hauptstadt Potsdam verletzte in einer Einkaufsmeile ein umherwirbelndes Werbeschild zwei Fußgängerinnen. Eine der Frauen musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Kay Steinke

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