Dobrindt setzt neues Regelwerk für Traditionssegler durch
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Rostock/Berlin Dobrindt setzt neues Regelwerk für Traditionssegler durch

Die 30 Traditionsschiffe im Nordosten funken SOS: Die umstrittene Sicherheitsverordnung für historische Wasserfahrzeuge soll auf Weisung des Bundesverkehrsministers doch in Kraft treten.

Winterruhe im Greifswalder Museumshafen.

Quelle: Ingolf Wegener

Rostock/Berlin. Rückschlag für Freunde historischer Wasserfahrzeuge: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) lehnt weitere Zugeständnisse bei der neuen Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe ab. Das Regelwerk wird trotz deutlicher Kritik zur Notifizierung an die EU-Kommission nach Brüssel geschickt und soll noch vor Beginn der Sommersaison in Kraft treten, kündigt Dobrindts Ministerium an.

Erst im Januar hieß es aus der Bundes-SPD, die umstrittene Verordnung sei vom Tisch. Doch nun kommt es anders. Ein Vermittlungsversuch des Bundesrates ist gescheitert. Das Papier tritt ohne weitere Abstriche in Kraft, kündigt Verkehrs-Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) an.

Es gilt für historische Wasserfahrzeuge, die gegen Bezahlung Passagiere befördern. Für die Betreibervereine ist das oft die einzige Einnahmequelle, um die maritimen Schmuckstücke zu erhalten. Insgesamt 110 Traditionsschiffe gibt es nach Angaben der Gemeinsamen Kommission für Historische Wasserfahrzeuge noch in Deutschland, rund 30 davon in Mecklenburg-Vorpommern.

OZ

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