VR-Bank Mecklenburg schließt sieben Standorte
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Rostock/Wismar VR-Bank Mecklenburg schließt sieben Standorte

Durch die Umstrukturierung bei der Genossenschaftsbank fallen 28 Arbeitsplätze weg.

Jan-Arne Hoffmann (43), Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank Mecklenburg

Quelle: VR-Bank

Rostock/Wismar. Nach der Sparkasse Vorpommern und der Deutschen Bank baut auch die Volks- und Raiffeisenbank Mecklenburg ihre Strukturen um. Die Genossenschaftsbank, die in Wismar, Nordwestmecklenburg, Güstrow sowie Teilen des Landkreises Rostock 80 000 Kunden betreut, schließt sieben ihrer 38 Standorte. Durch den Rückzug aus Klütz, Lützow, Neuburg, Neukloster, Schlagsdorf (alle Landkreis Nordwestmecklenburg) sowie Kröpelin und Satow (Landkreis Rostock) fallen 28 Arbeitsplätze fallen weg. Einige der bislang mit Bankmitarbeitern besetzten Geschäftsstellen werden zu Selbstbedienungsstellen mit Geldautomat, Kontoauszugdrucker und Selbstbedienungsterminal umgebaut.

Neben der Digitalisierung und dem hohe Reglementierungsgrad im Bankenwesen macht der  VR-Bank vor allem die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank zu schaffen. Denn: 75 Prozent der Einnahmen der Bank stammen aus Zinseinnahmen, die stetig sinken. Die Genossenschaftsbank befürchtet, dass ihr Gewinn sich in den nächsten fünf Jahren halbieren könnte, wenn nicht reagiert würde.

OZ

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