Minimare-Park könnte 2019 eröffnen
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Kalkhorst Minimare-Park könnte 2019 eröffnen

Die Gemeinde Kalkhorst in Nordwestmecklenburg hofft auf 90 Prozent Förderung für das sechs Millionen Euro teure Projekt. Marketing für Freizeitpark mit Miniaturhäusern soll schon vor Baubeginn starten.

Die Ausstellung von mecklenburgischen Miniaturhäusern in Kalkhorst soll zum Freizeitpark ausgebaut werden. Eröffnung könnte 2019 sein.

Quelle: Behnk, Malte

Kalkhorst. In der Gemeinde Kalkhorst wird seit einigen Jahren der Ausbau der Ausstellung von Miniaturhäusern zum Freizeitpark Minimare geplant. Er könnte 2019 eröffnet werden, wenn Fördermittel so fließen, wie sich die Gemeinde das erhofft.

Kati Hölzel, Geschäftsführerin der Firma Lachs von Achtern aus Wismar, stellte den Mitgliedern des Kalkhorster Bauausschusses jetzt das Marketingkonzept vor. Demnach sollte schon vor Baubeginn  mit der Werbung in Form von Imageflyern begonnen werden, um auf den neuen Freizeitpark aufmerksam zu machen. Außenwerbung durch Hinweisschilder an markanten Stellen sei ebenso wichtig. Nicht zu vergessen das Online-Marketing, mit dem man nach Darstellung von Hölzel ein breites Publikum weit über die Region hinaus erreichen kann. Denkbar wäre zum Beispiel, dass auf der Webseite der Baufortschritt zu sehen ist. Eine Webseite wäre also eine der ersten Maßnahmen, um auf das Minimare aufmerksam zu machen. Das sieht auch Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick so.

Ziel muss es nach Aussage der Werbefachfrau sein, dass nach der ersten Saison das Minimare von den Besuchern gelobt wird, sie es anderen weitersagen und es an Bekanntheitsgrad gewinnt. Als Zielgruppen nannte Hölzel Touristen aber auch Einheimische aus der näheren Umgebung. Sie könnten häufiger das Minimare besuchen und ebenso wie bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft oder Politik als Multiplikatoren den Park anderen empfehlen.Etwa 186 500 Euro würde die Werbung bis zum Ende der ersten Saison kosten. Dazu kommen noch einmal 19 000 Euro für spezielle Werbung zur Parkeröffnung. Zur Finanzierung dieser Werbekosten hat die Gemeinde Kalkhorst beim Wirtschaftsministerium einen Fördermittelantrag gestellt.

In dieser Woche sollen die Bauunterlagen für das Minimare beim Landesförderinstitut sowie dem Betrieb für Bau- und Liegenschaften eingereicht werden. Die Gemeinde Kalkhorst hofft auf eine 90-prozentige Förderung des mit etwa sechs Millionen Euro veranschlagten Projektes. Mit dem Eingang des Bewilliungsbescheides ist voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres zu rechnen. Dann könnte mit der Ausschreibung begonnen werden. Denkbar wäre im Sommer 2019 eine Eröffnung des Parks.

Dirk Hoffmann

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