Linke: Regierungs-Mitschuld an Defizit der Uni Greifswald
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Schwerin Linke: Regierungs-Mitschuld an Defizit der Uni Greifswald

Laut Torsten Koplin, Abgeordneter der Linken im Landtag, hat die SPD/CDU-Koalition trotz frühzeitiger Signale und Hinweise schwerwiegende Versäumnisse zu verantworten.

Uni-Medizin sieht Erfolge bei Haushaltssanierung.

Quelle: Stefan Sauer/archiv

Schwerin. Der Greifswalder Universitätsklinik droht nach Angaben der Linken bis 2019 ein Gesamtverlust von 95 Millionen Euro. Für das bislang aufgelaufene Defizit trage die Landesregierung durch „massives Aufsichtsversagen“ eine erhebliche Mitschuld, sagte der Linken-Abgeordnete Torsten Koplin am Donnerstag im Schweriner Landtag. Trotz frühzeitiger Signale und Hinweise habe die SPD/CDU-Koalition schwerwiegende Versäumnisse zu verantworten. „Der vollständige Verzehr des Eigenkapitals und die bisher bekannten Verluste in Höhe von 27,8 Millionen Euro gehen in politischer Hinsicht maßgeblich auf das Konto der Landesregierung“, sagte Koplin.

Wissenschaftsministerin Birgit Hesse (SPD) wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete die von Koplin prognostizierten Gesamtverluste als „Mondzahlen“. Es seien zudem personelle und strukturelle Maßnahmen ergriffen worden, die bereits zur Konsolidierung beitrügen.

dpa/mv

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