Natur-Infozentrum Müritzeum erhöht Preise
Klein Mittel Groß

Waren Natur-Infozentrum Müritzeum erhöht Preise

Tickets für das Natur-Informationszentrum in Waren, das im vergangenen Jahr 160 000 Besuchern gezählt hat, kosten künftig deutlich mehr. Die Stadt sieht nach den Investitionen in die Einrichtung die wirtschaftliche Notwendigkeit.

Der Rundbau des Müritzeums im Herrensee ist zu sehen.

Quelle: Bernd Wüstneck/archiv

Waren. Das Müritzeum in Waren an der Müritz erhöht im zehnten Jahr seines Bestehens deutlich die Eintrittspreise. So kostet das Ticket für Erwachsene ab 1. April mit zwölf Euro rund ein Drittel mehr als bisher, wie das Natur-Informationszentrum auf seiner Internetseite bekannt gab. „Die Erhöhung ist aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich“, begründete Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD) die Entscheidung. So kosteten Familienkarten künftig 28 statt bisher 20, Karten für Kinder ab sechs Jahren dann fünf statt bisher drei Euro. Damit liege man im Vergleich mit ähnlichen Einrichtungen noch gut, hieß es. Im Vorjahr kamen rund 160 000 Besucher.

Als Vorteil wertete das Müritzeum die Entscheidung, dass Preise für Müritzeum-Jahreskarten stabil blieben. Die Einrichtung ist ein moderner Rundbau, der die Tier- und Pflanzenwelt der Seenplatte präsentiert und vom Landkreis und der Stadt Waren betrieben wird. Dazu gehören eine der größten Süßwasser-Aquarienlandschaften in Deutschland, das historische Müritz-Museum und ein Museumsgarten. In die Modernisierung werden gerade rund eine Million Euro investiert.

Vor der Hauptsaison müsse das Haus ab 22. März aber noch drei Tage geschlossen bleiben. Ein 2014 für rund 50 000 Euro neu geschaffenes großes Sonder-Aquarium muss repariert werden. Vor dem Dunst des Klebstoffs sollten die Besucher geschützt werden.

dpa/mv

Voriger Artikel Nächster Artikel

Mehr zum Artikel

Einige Ausnahmen

Für die meisten Autofahrer dürfte es am Wochenende auf den Fernstraßen gut vorangehen. In Hamburg enden jedoch die Frühjahrsferien. Zeitweise könnte es daher auf den Fernstraßen in nördliche Richtung eng werden.

mehr
Meistgelesene Artikel